Dufourspitze (4634 m)

Die Dufourspitze in den Walliser Alpen ist mit 4634 m der höchste Gipfel der Schweiz sowie des gesamten deutschen Sprachraums und zählt zu den Seven Second Summits.
Der Berggipfel gehört zum Monte-Rosa-Massiv auf der Grenze zu Italien. Die Bergspitze liegt rund 160 m von der Staatsgrenze entfernt auf Schweizer Gebiet. Das gesamte Bergmassiv wird üblicherweise als Italienisch-Schweizer Grenzberg angesehen, sodass die Rolle des höchsten Berges, welcher ganz auf Schweizer Gebiet liegt, dem Dom (ebenfalls in den Walliser Alpen) zukommt.
Ursprünglich hieß dieser Gipfel in der Schweiz Gornerhorn (= starker oder großer Berg) und in Italien höchste Spitze. Erst die Topografie des 19. Jahrhundert hat nachgewiesen, dass Gornerhorn und Höchste Spitze identisch waren. Im Jahre 1863 wurde er durch den Bundesrat zu Ehren des Schweizer Generals und Kartografen Guillaume-Henri Dufour (1787–1875) umbenannt. Dufour war Herausgeber des ersten exakten Landkartenwerks der Schweiz, der nach ihm benannten Dufourkarte. Der vorherige Name Gornerhorn stammt von den Walsern.
Die Erstbesteigung fand am 1. August 1855 durch eine von Charles Hudson geleitete Seilschaft statt. Weitere Teilnehmer der Seilschaft waren John Birkbeck, Edward J. W. Stephenson und die Gebrüder Christopher und James G. Smyth. Die Bergführer Johannes und Matthäus Zumtaugwald aus Zermatt und Ulrich Lauener aus Lauterbrunnen bahnten den Engländern den Weg. Charles Hudson stürzte 10 Jahre später bei der ersten Besteigung des Matterhorns im Abstieg tödlich ab.
Die klassische Route über die Ostflanke wurde erstmals 1872 von den Engländern Richard und William Pendlebury und Charles Taylor, dem Schweizer Ferdinand Imseng, dem Österreicher Gabriel Spechtenhauser und dem Italiener Giovanni Oberto begangen.
Ausgangspunkt für eine Besteigung der Dufourspitze von der Schweizer Seite über den Normalweg ist die Monte-Rosa-Hütte (2883 m).

Quelle: www.wikipedia

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