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Nanga Parbat (8125 m) - Pakistan

Der Nanga Parbat (Nackter Berg auf Sanskrit) – auch als Diamir (König der Berge) bekannt – ist mit 8125 Meter Höhe der neunthöchste Gipfel der Erde. Er wurde um 1854 von den deutschen Gebrüdern Schlagintweit entdeckt. Der Berg ging als Schicksalsberg der Deutschen in die Geschichte ein.
Er gilt unter Alpinisten als einer der anspruchsvollsten Achttausender und mithin wohl als einer der am schwierigsten zu besteigenden Berge der Erde.
Am Nanga Parbat wurde wie an nur wenigen anderen Bergen Alpinismusgeschichte geschrieben. Die nachfolgenden Meilensteine erfolgten alle ohne Zuhilfenahme von künstlichem Sauerstoff:

  • 1895 Albert F. Mummery: Beginn des ernsthaften Achttausender-Bergsteigens.
  • 1953 Hermann Buhl: Erstbesteigung; erste Solo-Besteigung eines Achttausenders.
  • 1970 Reinhold und Günther Messner: Durchsteigung der Rupalwand, der höchsten Wand der Erde; zugleich erste Überschreitung des Nanga Parbat und zweite Achttausender-Überschreitung überhaupt (nach Mount Everest 1963).
  • 1978 Reinhold Messner: Erste Solo-Besteigung eines Achttausenders vom Basislager bis zum Gipfel, im Aufstieg wie im Abstieg auf einer neuen Route

Geografie

Am Ende des westlichen Himalaya im nördlichen, pakistanisch kontrollierten Teil von Kashmir gelegen, ist er die größte sichtbare, frei stehende Massenerhebung der Erde. Der Höhenunterschied zum 25 km entfernten Industal (und Karakorum Highway) beträgt etwa 7000 m. Die gegen Süden gelegene Wand (Rupal-Flanke) ist mit 4500 m die höchste Gebirgswand der Erde. Der Berg besteht hauptsächlich aus Graniten und Gneisen.

Der Nanga Parbat als Deutscher Schicksalsberg

Nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg und aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Situation im Deutschen Reich am Anfang der 1930er-Jahre suchten Politik und Propaganda nach Wegen aus dieser Schmach. Als Land mit langer Geschichte im alpinen Bergsport sahen die Machthaber im Deutschen Reich eine Möglichkeit im weit entfernten Himalaya, wo der höchste Berg der Welt, der Mount Everest, noch immer unbezwungen war, deutsche Tüchtigkeit unter Beweis zu stellen. Da das Gebiet des Himalayas jedoch unter britischer Hoheit war, konnten die britischen Behörden den deutschen Expeditionen den Zugang verwehren. Das Ziel der deutschen Anstrengungen wurde daraufhin der m westlichsten gealegene Achttausender - der Nanga Parbat, der um 1854 von den deutschen Gebrüdern Schlagintweit entdeckt wurde. Der Nanga Parbat galt somit als Deutscher Gipfel im Himalaya, neben dem Englischen Mount Everest, dem Italienischen K2 und der Französischen Annapurna. Vor allem nach den Tragödien der 1930er Jahre wurde er als Schicksalsberg verklärt.

Routen

Rakhiotseite

Die Buhlroute von Norden, die bei der Erstbesteigung benutzt wurde, ist die flachste, aber auch längste Route. Hier wird zuerst am Rakhiotgletscher (das Basislager befand sich 1953 auf 3967 m) unterhalb der Nordostwand entlang gegangen, dann über den eisigen Rakhiot Peak (7070 m), den Mohrenkopf und den Ostgrat hinauf zum Silbersattel (7400 m). Von dort geht es über das sehr flache Silberplateau schließlich zum Nordgipfel und dann durch die Bazhinscharte (7812 m) auf die Gipfelpyramide hinauf.

Diamirflanke

Die Westseite des Nanga wurde durch die oben genannte Expedition 1962 (Basislager auf ungefähr 4100 m) erstmals über die Kinshofer-Route (heutiger Normalweg) nicht direkt, sondern auf der linken Seite der Wand durchstiegen. Messner nutzte 1978 eine direktere Route und sowohl im An- als auch im Abstieg jeweils eine andere. Gegen Ende kreuzt sich sein Weg an der Bazhinscharte mit anderen Routen. Die Diamirwand ist stark von Hängegletschern mit riesigen Séracs durchsetzt und insgesamt extrem lawinengefährdet. Die sogenannten Mummery-Rippen liegen im zentralen Wandteil und bieten teilweise Schutz vor Lawinen, sind aber aufgrund ihrer extremen Steilheit kaum zu bezwingen.

Rupalwand

4500 m hoch und nach Süden hin gerichtet, an der rechten Seite vom mächtigen Südostpfeiler begrenzt, ist sie die höchste Steilwand der Erde. 1970 erstbestiegen über die sogenannte Direttissima, die extrem steil in der Falllinie des Gipfels liegt und im oberen Teil Schwierigkeiten wie die Merkl-Rinne (7350 m) oder das Welzenbach-Eisfeld besitzt. Ein anderer Weg, der 1976 von einer Kleinstexpedition (4 Bergsteiger und ein Arzt) von Hanns Schell auf der linken Wandseite begangen wurde, führt auf den Südwestgrat und über die Mazenoscharte schließlich auf den Gipfel. Diese Schellroute gilt als relativ einfach.

Südostpfeiler

Rechts der Direttissima in der Rupalwand gelegen und 1982 erstbegangen. Die erste vollständige Durchsteigung gelang 1982 dem Schweizer Ueli Bühler. Er erreichte als Erster den Südgipfel des Nanga Parbat. Dabei zog er sich schwere Erfrierungen an Händen und Füssen zu.

Diama-Gletscher

Noch nicht durchstiegen. Nordwestroute auf der linken Seite der Diamirflanke. Erstmals 1990 versucht und auch von Messner erfolglos im Jahr 2000 angegangen.

Quelle: www.wikipedia.de

Besteigungsgeschichte

1895

Erste Expedition von A.F. Mummery, G. Hastings, J.N. Collie und C.G. Bruce.

Erkundung der Rupalflanke, Überquerung des Mazeno-Kammes zur Diamir-Flanke, Versuch Mummery's an der später nach ihm benannten Felsrippe bis auf 6100 m. Die Expedition geht dann über mehrere kleine Pässe zur Nordseite, während Mummery mit zwei Ghurkas die Nordflanke über eine der Diamir-Scharten erreichen wollte. Die Drei blieben verschollen, wahrscheinlich in einer Lawine umgekommen.

1932

Deutsch-amerikanische Expedition unter Leitung von Willy Merkl.

Aufstieg über die Rakhiot-Flanke (Nordseite). Am 30. Juli wurde westlich des zuvor erstiegenen Rakhiot-Peaks Lager 7 auf 6950 m Höhe errichtet. Die einsetzenden Monsun-Schneefälle bedeuteten aber das Ende des Besteigungsversuches.

1934

Deutsche Expedition unter Leitung von Willy Merkl.

Besteigungsversuch über die Rakhiot-Flanke. Am 8. Juni starb Alfred Drexel an einer Lungenentzündung. Am 4. Juli begann man unterhalb des Rakhiot-Peak mit dem eigentlichen Angriff Richtung Silbersattel. Erwin Schneider und Peter Aschenbrenner kamen am 6. Juli bis auf 7850 m Höhe, während die Mannschaft ihr Lager am Silbersattel aufschlug. In der folgenden Nacht setzte extremer Sturm ein. Man wartete einen Tag ab, entschloss sich dann aber am 8. Juli zum Rückzug. Schneider und Aschenbrenner übernahmen die Führung und kamen am selben Tag bis Lager 4 unterhalb des Rakhiot Peak, wo sie in Sicherheit waren. Uli Wieland, Will Welzenbach, Willy Merkl und 11 Sherpas kämpften am Grat um ihr Leben. Dem Inferno entkamen nur 5 der Sherpas; alle anderen starben, Willy Merkl am 17. Juli. Alle Rettungsversuche von unten scheitern am tiefen Schnee.

1937

Deutsche Expedition unter Leitung von Karl Wien.

Besteigungsversuch über die Rakhiot-Flanke. Am 11. Juni wird Lager 4 in einer Mulde unterhalb des Rakhiot-Peak errichtet. Am 14. Juni begann man mit Transporten in Richtung Lager 5. In der Nacht vom 14. zum 15. Juni wird Lager 4 von einer Lawine verschüttet. Die gesamte Mannschaft im Lager, 7 "Sahibs" und 9 Sherpas kommen ums Leben. Das Unglück wird erst am 18. Juni durch den Arzt Ulrich Luft entdeckt.

Eine Bergungsexpedition (Paul Bauer, Fritz Bechtold und Karl. v. Kraus) bricht von Deutschland aus auf und birgt die Toten.

1938

Deutsche Expedition unter Leitung von Paul Bauer.

Erneuter Versuch an der Rakhiot-Flanke. Man erreicht den Mohrenkopf und findet dort die Leichen von Willy Merkl und Gyali (1934). Mehrere Versuche, zum Silbersattel vorzustoßen, scheitern an den schlechten Wetterbedingungen.

1939

Deutsche Kleinexpedition unter Leitung von Peter Aufschneider.

Erkundung der Diamir-Flanke (Westflanke) unter Teilnahme von Heinrich Harrer, Hans Lobenhoffer und Ludwig Chicken.

Bei der Rückkehr wurden die Vier in Karachi interniert, da am 1. Sept. der 2. Weltkrieg ausgebrochen war. 1944 gelang Aschenbrenner und Harrer die Flucht nach Tibet.

1950

Versuch der Engländer Thornley, Grace und Marsh an der Rakhiot-Flanke. Thornley und Marsh verschwanden auf 5500 m Höhe.

1953

Deutsch-österreichische Expedition unter Leitung von Karl M. Herrligkoffer.

Erstbesteigung am 3. Juli durch Hermann Buhl über die Rakhiot-Flanke, den Silbersattel und den Ostgrat ohne künstlichen Sauerstoff.. Am 3. Juli begannen Hermann Buhl und Otto Kemper den Anstieg vom letzten Lager am Mohrenkopf auf 6850 m Höhe. Kemper musste am Silbersattel umkehren. Buhl erreichte den Gipfel um 7 Uhr abends und musste dann beim Abstieg kurz unterhalb des Gipfels im Stehen biwakieren. Dass er dieses Biwak überlebt hat, verdankte er der relativ warmen und windstillen Nacht. Dennoch erlitt er Frostschäden. Um 17.30 Uhr des 4. Juli stand er schließlich wieder am Silbersattel. Um 19 Uhr traf er dann wieder mit seinen Kameraden im Lager am Mohrenkopf zusammen.

Mit der Besteigung des Nanga Parbat wurde der Gipfelrekord ohne Verwendung künstlichen Sauerstoffs von 1950 an der Annapurna I gebrochen.

In der Folge der Expedition kam es zu Auseinandersetzung zwischen Hermann Buhl, Hans Ertl und Dr. Walter Fraunberger einerseits und Karl Herrligkoffer andererseits. Die Bergsteiger warfen Herrligkoffer mangelnde Entschlusskraft vor und sprachen ihm die Qualität eines Expeditionsleiters ab.

1961

Deutsche Expedition unter Leitung von Karl M. Herrligkoffer

1. Versuch an der Diamir-Flanke über den Nordpfeiler. Es wird eine Höhe von 7000 m erreicht. Schlechtwetter erzwingt den Abbruch der Expedition.

1962

Deutsche Expedition unter Leitung von Karl M. Herrligkoffer

Erstbesteigung über die Diamir-Flanke und 2. Besteigung des Nanga Parbat. Am 22. Juni erreichen Toni Kinshofer, Anderl Mannhardt und Siegi Löw den Gipfel um 17 Uhr. Die Drei müssen in 8080 m Höhe biwakieren. Beim Abstieg am 23. Juni stürzt Siegi Löw und stirbt an seinen schweren Kopfverletzungen.

1963

Deutsche Expedition unter Leitung von Karl M. Herrligkoffer

1. Versuch an der Rupal-Flanke, mit 4500 m Höhe die höchste Wand der Welt. Aufgrund von Streitigkeiten mit dem pakistanischen Verbindungsoffizier muss die Expedition auf 5800 m abgebrochen werden.

1968

Deutsche Expedition unter Leitung von Karl M. Herrligkoffer

2. Versuch an der Rupal-Flanke. Auf der Südostrippe, in etwa 7100 m Höhe, bricht sich Günter Strobl ein Bein und wird von seinen Kameraden 3000 m abgeseilt.

1970

Expedition unter Leitung von Karl M. Herrligkoffer

Erstbesteigung über die Rupalflanke und 3. Besteigung des Nanga Parbat durch Reinhold und Günther Messner am 27. Juni. Beim Abstieg gegen Abend entschließen sich die beiden wegen der Erschöpfung von Günther Messner zum Abstieg über die leichtere Diamir-Flanke. Die Dunkelheit zwingt sie zu einem Biwak an der Merkel-Scharte unmittelbar über der Aufstiegsroute in der Rupalflanke. Am nächsten Morgen versuchen sie, Rufkontakt mit den zum Gipfel aufsteigenden Felix Kuen und Peter Scholz (4. Besteigung) aufzunehmen. Im Sturm ist keine Verständigung möglich. Reinhold und Günther Messner steigen nach Westen ab. Am Wandfuß - fast in Sicherheit - wird Günther Messner (vermutlich) von einer Eislawine verschüttet. Reinhold Messner erreicht das Tal und seine Gefährten unter größter Anstrengung bei totaler Erschöpfung. In Innsbruck müssen ihm fasst alle Zehen amputiert werden.

Das Ereignis führt zu heftigen und gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Reinhold Messner und Herrligkoffer sowie einigen anderen Teilnehmern. Die Vorwürfe, Reinhold Messner habe diese erste Überschreitung eines Achttausenders von vornherein geplant und seinen Bruder bereits am Gipfel im Stich gelassen, werden erst mit dem Auffinden der Gebeine von Günther Messner im Jahr 2005 schlüssig widerlegt. Die Fundstelle liegt etwa 3,5 km vom Fuß der Diamir-Wand entfernt talabwärts. Diese Entfernung entspricht der Fließgeschwindigkeit des Gletschers seit 1970.

1976

Die Grazer Hanns Schell, Robert Schauer, Siegfried Gimpel und Hilmar Sturm erreichen über den Südwestgrat am 11. August als bisher sechstes Team den Gipfel.

1978

Am 9. August gelingt Reinhold Messner der erste absolute Alleingang auf einen Achttausender. Über den rechten (von unten gesehen) Teil der Diamir-Flanke erreicht er um 16 Uhr den Gipfel nach 2 Lagern. Da am 8. August ein Erdbeben seine Aufstiegsroute für den Abstieg ungangbar gemacht hat, steigt er am 11. August über die Mummery-Rippe in Wandmitte ab, nachdem er am Tag zuvor von Sturm und Schlechtwetter in Camp 2 festgehalten worden war.

1978

Eine österreichische Expedition unter Leitung von Rudolf Wurzer eröffnet eine Variante der Kinshofer-Route in der Diamir-Flanke. Während man 1962 über die Bazhin-Scharte und die Schulter zum Gipfel ging (wie auch Buhl 1953), steigen die Österreicher jetzt aus der Bhazin-Mulde direkt nach rechts hinauf zum Gipfel. Am 23. August erreichen drei Teilnehmer den Gipfel, am 28. August weitere zwei Teilnehmer.

1978

Vier Teilnehmern eines tschechoslowakischen Expedition unter Leitung von Marian Sajnoha gelingt am 4. Juli die Erstbesteigung des Nordgipfels (7816 m). Die Route für über den Westgrat durch die Diamirflanke.

1982

Einer erneuten Herrligkoffer-Expedition gelingt die komplette Durchsteigung des Südostpfeilers. Der Schweizer Ueli Bühler erreicht am 17. August den Südgipfel (8042m), steigt aber dann nicht weiter zum Hauptgipfel.

1985

Am 13. Juli gelingt den Polen Jerzy Kukuczka, Zygmunt Heinrich, Slawomir Lobodzinski sowie dem Spanier Carlos Carsolio die erneute Durchsteigung des Südostpfeilers. Dieses Mal wird der Hauptgipfel erreicht.

1990

Der inzwischen 74-jährige Herrligkoffer organisiert seine letzte Expedition. Er selbst muss aber bereits im Industal zurückbleiben. Die Expedition hat - ebenso wie vier vorherige seit 1988 - keinen nennenswerten Erfolg. Herrligkoffer wirkt in seiner Besessenheit geradezu tragisch.

Die Person Karl Maria Herrligkoffer war bezüglich ihres autoritären Führungsstils bei den Expeditionen und der juristischen Verfolgung der Verwertungsrechte der jeweiligen Bergbesteigungen nicht unumstritten. So versuchte er sich stets bereits im Vorfeld der Expeditionen sämtliche Verwertungsrechte zu sichern, um so seine eigenwilligen Versionen der jeweiligen Expedition exklusiv und lukrativ schildern zu können. Widerstände gegen diese Methode Herrligkoffers, wie zum Beispiel von Hermann Buhl oder später Reinhold Messner, die eigene Publikationen über ihre Erfahrungen am Berg mit Herrligkoffer veröffentlichten, endeten in jahrelangen Rechtsstreitigkeiten. (Quelle: Wikipedia)

1995

Einer japanischen Expedition gelingt eine Besteigung über die Nordflanke auf einer teilweise neuen Route. Statt über den Rakhiot-Peak (siehe 1953) und den Ostgrat zum Silbersattel steigen Yukio Yabe, Takeshi Akiyana und Hiroshi Saito vom Rakhiot-Gletscher direkt hinauf zum Silberplateau. Am 23.7. erreichen sie den Gipfel auf Buhls Route ab dem Silbersattel.

2003

Der Franzose Jean-Christophe Laffaille eröffnet eine weitere Variante zur Kinshofer-Route in der Diamirflanke. Er wählt im unteren Bereich der Flanke einen schwach ausgeprägten Pfeiler, der etwas nördlich der Route der Tschechoslowaken von 1978 liegt. Auf etwa 6500 m Höhe quert es nach rechts hinüber zur Kinshofer-Route, die auf etwa 7000 m Höhe erreicht wird. Am 24. Juli steht Lafafaille auf dem Gipfel. Der Abstieg erfolgt über die Kinshofer-Route.

2005

Den beiden Amerikanern Steve House und Vince Anderson gelingt eine Durchsteigung über den Zentralpfeiler der mittleren Rupalwand im Alpinstil. Sie erreichen nach 6 Tagen Kletterei am 6. Sept. den Gipfel. Es ist eine der größten Leistungen, die im Himalaya vollbracht wurde; sie wird 2006 mit dem Piolet d'Or belohnt. Steve House Jenseits des Berges

2009

Eine internationale Kleinexpedition eröffnet eine weitere Variante zur Kinshofer-Route in der Diamirflanke. Vier Österreicher und ein Kanadier wählen den Nordwestpfeiler für den Aufstieg. Dieser Pfeiler begrenzt die Felsen der Diamirflanke auf der linken Seite, d. h., die Route verläuft etwas nördlich der Route von Laffaille aus dem Jahr 2003. Auf 7250 m Höhe quert sie nach rechts zur Kinshofer-Route. Drei Österreicher und der Kanadier stehen am 11. Juli auf dem Gipfel. Der Abstieg erfolgt über die Kinshofer-Route.

Quelle: himalaya-info.org

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