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Unterverzeichnis - Ebene 5

Satopanth 2004 - 7075 m

Satopath 2004 M

Satopanth (7075 m) - Indien

Garhwal-Himal

Der Garhwal-Himal (Garwhal-Himal), das Land der heiligen Berge, Seen, Flüsse und Pilgerorte, ist für die Inder der wichtigste Teil des Himalaya. Wie in kaum einer anderen Region Indiens wird hier die enge Verbindung von Natur und Religion deutlich.
Eingerahmt von Gipfel über 7000 Meter, befindet sich hier zu Füssen des Shivling die heilige Quelle des Ganges, auch Kuhmaul oder Gaumukh (Gaumuck) genannt, das Gletschertor des Gangotri-Gletschers.

Erstbesteigung

Hier befindet sich auch der 7075 m hohe Satopanth. Er wurde bereits 1947 von Schweizern erstbestiegen. Die Besteigung erfolgt über den Nordost-Grad.

Land und Leute

Die Mutter Ganga entspringt, im Gegensatz zu den anderen Kailash-Flüssen, nördlich der Hauptkette des Himalaya. Auch der Ganges hat mehre Quellflüsse, von denen drei, der religiösen Tradition entsprechend, heilig sind.
Neben dem Alaknanda und dem Dhauli ist der Bhagirati der heiligste Quellfluss. Verknüpft mit dem Namen dieses Flusses ist die Sage von König Bhagirata. Diese erzählt, dass einst Shiva König Bhagiratas sehnlichsten Wunsch erfüllte, als er das heilige Wasser auf die Erde brachte, das seither als mächtiger Fluss Ganges mit seinen drei Quellflüssen ein riesiges, vorher trockenes Gebiet durchströmt. Seine Quelle ist das mit Gaumukh bezeichnete Gletschertor des Gangotri-Gletschers in ca. 4200 m Höhe.
Dieser 2 bis 4 km breite Gletscher hat eine Länge von 24 km. Über seine Flächen erheben sich die drei Bhagirathi-Spitzen und der mit 7084 m hohe Shivling.
Unterhalb des Gletschers liegt der Pilgerort Gangotri. Im Bhagirthi-Tempel wird hier die Göttin Ganga verehrt, weitere Tempel sind Shiva geweiht, von hier starten die Pilger ihre Reise zur Gangesquelle. Zehntausende besuchen jährlich die Heiligtümer in den oberen Tälern des Garhwal-Himal. Eremiten, Sadhus und heilige Männer leben hier seit Menschengedenken in der Abgeschiedenheit des Hochgebirges in Höhlen, einfachen Hütten oder unter Felsen und üben sich in Meditation und Askese. Durch Yoga-Übungen sind einzelne von ihnen in der Lage, den Winter in Höhen von ca. 4000 Meter zu verbringen, und das mit wenig Nahrung und Kleidung.
Die Berge des Garhwal-Himal sind mit Höhen bis zu 7800 Metern nicht die höchsten, aber ihre majestätischen Gestalten sind von außerordentlicher Schönheit. Viele von ihnen wie der Nanda Devi, Shivling (Phallus Shivas) und Trishul (Trisul) (Dreizack Shivas) werden als heilig verehrt.
Die Garhwal-Region - durchzogen von vier berühmten Flüssen, dem Ganges, dem Yamuna, dem Alaknanda und dem Mandaknini, deren Zusammenflüsse dem Hindus seit jeher als heilige Orte gelten - ist Inbegriff des Pilgerlandes für jeden Gläubigen.

Quelle: www.wikipedia.de

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